Am vergangenen Wochenende entgehen die Wasserballer der SG Stadtwerke München in Fulda nur knapp einer "Zu-Null-Niederlage" und verlieren auch das Derby in Würzburg.
 
"Bei solch einem Spiel ist es furchtbar, Torhüter zu sein. Ich hatte mir nach dem dritten Viertel schon überlegt, auch mal mit nach vorne zu schwimmen und auf das Tor zu schießen. Schlimmer hätte ich es auch nicht mehr gemacht", resümierte der sichtlich genervte Münchner Schlussmann Robert Idel kurz nach dem Abpfiff am Fuldaer Beckenrand. "Wir haben als Team geschlossen verteidigt und geschlossen das Tor nicht gefunden", fügte Marko Polunić geknickt hinzu.

Im Rahmen des 3. Münchner Wassersportfestivals feiern die Wasserballer der SG Stadtwerke München am vergangenen Sonntag einen knappen 9:8 Sieg gegen den absoluten Aufstiegsfavoriten aus Fulda.
 
Zum zweiten Mal in dieser Saison konnte die Mannschaft um Spielertrainer Ivan Mikić ein Heimspiel in der Münchner Olympia-Schwimmhalle austragen. Nach dem deutlichen Heimsieg gegen die Wasserballer aus Darmstadt, konnten sich die Münchner in einem diesmal weitaus spannenderen Spiel einen Sieg gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenersten der 2. Wasserball-Bundesliga Süd erkämpfen. "Die Atmosphäre im Olympiabad war hervorragend", weiß Centerverteidiger Felix Ottke die Unterstützung der zahlreichen Zuschauer zu schätzen. Für die Gelegenheit den Wasserballsport unter diesen ausgezeichneten Bedingungen präsentieren zu dürfen und das anschließende starke Medieninteresse gilt es einen herzlichen Dank an die Organisation und an alle Beteiligten des 3. Münchner Wassersportfestivals auszusprechen.

Die zwei Auswärtsspiele am vergangenen Wochenende konnten die Wasserballer der SG Stadtwerke München beide für sich entscheiden. Weiterhin ungeschlagen, Platz 3 in der Tabelle der 2. Wasserball-Bundesliga Süd und die stärkste Abwehr der Liga

So lautet die Devise der Mannschaft der SG Stadtwerke München, die in dieser Saison immer noch ungeschlagen ist und diesen Trend an diesem Auswärtswochenende mit gleich zwei Begegnungen fortsetzen will

 Die Münchner werden an diesem Samstag zunächst zum Tabellennachbarn, dem VfB Friedberg, reisen. In der vergangenen Saison mussten sich die Jungs um Spielertrainer Ivan Mikić sowohl im Auswärts- als auch im Heimspiel dem VfB Friedberg jeweils sehr knapp geschlagen geben. „Das muss diesmal anders laufen. Wir müssen dort gewinnen!“, lautet die klare Ansage von Markus Hörwick, der sich im Laufe der Saison zum Allrounder im Team entwickelt hat.

Am Sonntag werden die Wasserballer aus der bayerischen Landeshauptstadt beim WV Darmstadt 70 erwartet. „Die Darmstädter haben wir in München zwar klar bezwingen können, aber vor eigenem Publikum werden sie gewiss mit einer deutlich stärkeren Mannschaft und hoch motiviert auftreten. Wir dürfen niemanden unterschätzen!“, warnt Torwart Robert Idel.

Spielertrainer Mikić hat nicht viel hinzuzufügen: „Wir wollen die sehr gute Stimmung aus dem letzten Punktspiel gegen den WV Darmstadt nutzen und das Wochenende ohne Punktverlust überstehen.“ Das vergangene Heimspiel gegen Darmstadt fand nach 10 Jahren das erste Mal wieder in der Olympiaschwimmhalle statt und war sowohl sportlich als auch organisatorisch ein voller Erfolg für den Wasserballsport in München.

Um das sicherlich kräftezehrende Wochenende erfolgreich überstehen zu können sind alle Voraussetzungen gegeben. Nach vielen krankheitsbedingten Ausfällen steht dem Kapitän und Spielertrainer nun voraussichtlich wieder der gesamte Kader zur Verfügung, sodass er vor der Qual der Wahl stehen wird, wer an diesem Wochenende für die SG ins Wasser gehen darf.
 

Samstag, 28. Februar 2015:
VfB Friedberg – SG Stadtwerke München
 

Sonntag, 01. März 2015:
WV Darmstadt 70 – SG Stadtwerke München
 

Olympia Schwimmhalle München 07. Februar 2015 18:30 Uhr