Bereits zum 24. Mal fand am Sonntag den 11.12.2011 das Mini-Wasserballturnier des Bayerischen Schwimmverbandes im Schweinfurter Hallenbad mit einer Rekordbeteiligung von 10 Mannschaften aus der ganz Republik statt.

So wurden zunächst in 2 Fünfergruppen die Halbfinal bzw. Platzierungsspielgegner ermittelt.

Nachdem unsere Jungs Ihren Kontrahenten in den Ersten beiden Begegnungen gegen eine Frankenauswahl 9:0 und dem Nachwuchs des WSV Ludwigshafen sogar mit 16:0, nicht den Hauch einer Chance ließen, gaben Sie sich auch im dritten Spiel gegen den Nachwuchs des Erstligisten aus Esslingen mit 9:3 keine Blöße. Nachdem das Halbfinale damit gesichert war ging es gegen die ebenfalls noch ungeschlagenen Minis des SV Halle um den Gruppensieg. In einem spannenden Spiel konnte man letztendlich ein gerechtes 4:4 Unentschieden erreichen, was aufgrund der etwas besseren Tordifferenz zum Gruppensieg ausreichte.

Im Halbfinale warteten nun die bärenstarken und gefürchteten Haie des Erstligisten aus Weiden auf uns. Der SV Weiden ist im Bayerischen Wasserball bereits seit Jahren nicht nur im Herrenwasserball (derzeit Platz 5 in der DWL) sondern insbesondere im Jugendbereich (Bayerischer Meister in allen Jugendklassen) führend. Der Erfolg unseres Nachwuchses kann daher gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1 und so musste zum Ersten Mal in der Turniergeschichte der Sieger mittels 5m Strafwürfen ermittelt werden. Erst nach acht (!) geschossenen 5 m konnte unserer Janek den entscheidenden Treffer in den linke Torwinkel bomben, worauf die nun sehr nervösen Weidener unseren Tormann Filip nicht mehr überwinden konnten.

Im Finale vor ca. 150 Zuschauer auf der Tribüne haben unsere nun mittlerweile schon etwas müden Spieler gegen das körperlich wesentlich stärkere Team von Fortuna Auerbach etwas zu ängstlich und nervös begonnen. So stand es nach den ersten zwei Vierteln bereits 0:3. Beim Seitenwechsel hat unser Trainerteam (Sanyi und Waldi) wohl die richtigen Worte gefunden und unsere Jungs drehten nochmal richtig auf. Mit tollem Einsatz konnte man noch den Ausgleich zum 3:3 erzielen, mußte dann aber, nach einigen umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen, letztendlich doch noch den Treffer zum 3:4 Endstand hinnehmen.

Aber so ist der Sport und auch wenn man noch eine Weile den vielen hochkarätigen vergebenen Chancen nachtrauerte so überwiegt doch bei allen Beteiligten die Freude über die gewonnene Silbermedaille in einem so hochkarätig besetzten Turnier.

Der erst neunjährige Thomas Hess vom Team der SGSWM wurde darüberhinaus zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt.

Wir gratulieren dem Team zu diesem super Erfolg. Macht weiter so, dann braucht uns um den Wasserballsport in München nicht Bange sein.

Unsere Torschützenkönige: Attila Kun mit 10 Toren, dicht gefolgt von Jan Kopytow (8) und Joachim Hess (7), Viktor Rankovic (6), Aaron Katona (5), Leon Schumacher (3), Adam Katona (2) und Aleks Todorovic (1)

Wenn auch die ganze Mannschaft an diesem Tag über sich hinausgewachsen ist so wurde Torwart Filip Barisic als starker Rückhalt vom Trainergespann zum besten Spieler des Tages erkoren!

 

Der Bundesligaabsteiger einfach zu routiniert

 

Zum Auftakt der neuen Saison in der 2. Wasserball-Liga Süd kassierten die Münchner Wasserballer eine 17:9 (4:3, 5:0, 4:1, 4:5)-Niederlage bei der SGW Mannheim/Leimen. In dem fairen Spiel im Leimener Hallenbad konnten die Gäste aus München lediglich im ersten Viertel mit den Gastgebern mithalten. Im weiteren Spielverlauf waren die Gastgeber vor allem im zweiten und im dritten Viertel zu clever und routiniert und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie nutzten jede Unkonzentriertheit in der Münchner Abwehr und bestraften diese knallhart. Folge war, dass der Bundesligaabsteiger bis zum Ende des 3. Viertels bis auf 13:4 davon zog. Im letzen Viertel konnten die Münchner zwar das Ergebnis noch etwas korrigieren und gewannen dieses mit 5:4, aber in diesem Spiel wurde ersichtlich, dass die Mannschaft um Spielertrainer Bernd Metzler noch nicht aufeinander abgestimmt ist. Zu viele Abspielfehler in der Offensive und zu viele Fehler in der Defensive waren ausschlaggebend für die deutliche Niederlage.

Nun gilt es für Spielertrainer Bernd Metzler die Mannschaft auf das nächste Spiel am kommenden Samstag vor zu bereiten. Dort empfangen die Münchner im Anton-Fingerle Schulzentrum in Giesing ab 16:30 Uhr die Mannschaft aus Fulda. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Vizemeister der letzten Saison genauso routiniert und abgeklärt spielt, wie es die Mannheimer getan haben. Da gilt es für die Mannschaft um Kapitän Markus Hörwick ein besseres Ergebnis zu erzielen und vor allem die Taktischen Vorgaben von Spielertrainer Metzler um zu setzten.

 

Stadtwerke München: Fioru(TW), Metzler, Jozsa(5), Gallinat, Böhm(1), Valentines, Ristic, Cabanos, Frommel(2), Hörwick (1), Füchsl, Andriyanow, Milosavljevic

In der 1. Runde des Süddeutschen Pokals gewann die Mannschaft aus München deutlich mit 20:2 (8:1, 3:1, 6:0, 3:0) beim Gastgeber aus Saarbrücken.

Einen Tag nach der Niederlage in Leimen konnten zwar die Mannen um Spielertrainer Bernd Metzler ihrer Favoritenrolle gerecht werden, konnten aber erneut die taktischen Vorgaben nicht immer umsetzen.

In der zweiten Runde des Südpokals erwarten die Münchner Wasserballer nun den 1. BSC Pforzheim. Pforzheim konnte sich ihrerseits in der ersten Runde gegen den Absteiger aus Worms deutlich durchsetzen. Mit Aufsteiger und Ligakonkurrent Pforzheim erwartet die Stadtwerke München ein deutlich stärkerer Gegner als der aus Saarbrücken. Es muss eine deutliche Leistungssteigerung erfolgen, damit die dritte Runde erreicht werden kann.

Stadtwerke München: Andriyanow (TW), Metzler (1), Jozsa (1), Gallinat (1), Böhm, Valentines, Ristic (7), Cabanos, Frommel, Hörwick (4), Füchsl, Milosavljevic (6)

Die SG Wasserballer sind erfolgreich in die neue Saison gestartet.

Wie bereits in der vergangenen Saison haben sich die SG Wasserballer durch die Halbfinalteilnahme im Süddeutschen Pokal wieder für die 1. Runde im Deutschen Wasserballpokal qualifiziert